Mittwoch, 5. Februar 2014

Vorhang

Mittlerweile kann man für alles mögliche abgemahnt werden. Weil ich keine Lust habe zu warten, bis irgendein Filmfirmenanwalt mich wegen meiner Filmbilder hier im Blog verhaften lassen will, ich aber ein Filmblog ohne wenigstens Filmplakate öde finde, werde ich das Blog nach 245 Einträgen vom Netz nehmen.

Vielleicht übertrage ich die Inhalte in mein anderes Blog. Dazu müsste ich allerdings ein paar Datenbankbefehle zusammenfrickeln, die die Bilderlinks aus den Einträgen entfernen. Und mir Importmöglichkeiten anschauen. Das wird bestimmt nicht bald passieren. Falls überhaupt.

Also, das wars. Um es mit den letzten Worten Captain Kirks zu sagen:
»It was fun!«

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Freitag, 20. Dezember 2013

Machete kills

»Machete twittert nicht.«

Plakat

Inhalt

Der Präsident der Vereinigten Staaten (Charlie Sheen) persönlich beauftragt Machete (Dany Trejo) damit, einen durchgeknallten mexikanischen Verbrecher (Demian Bichir) auszuschalten, der Washington mit einer Rakete bedroht. Unterstützt von Miss San Antonio (Amber Heard) macht sich Machete auf den Weg.

Meinung

Der Film liefert fast genau das, was man erwartet: Hektoliterweise Kunstblut, herumfliegende abgeschlagene Gliedmaßen, Mädels in knappen Kostümen, krach-bumm. Dazu ein paar knackige Sprüche.

Doch alle Stars und Sternchen (Mel Gibson! Michelle Rodriguez! Lady Gaga!), die gute Kameraarbeit und der geile Soundtrack können ein gutes Drehbuch nicht ersetzen. Der Film hat durchaus seine Momente (ich sag nur Star Wars), wenn man sich auf diese comichaft überzeichnete Gewalt einlassen kann – wie hat der eigentlich FSK16 bekommen?. Aber irgendwie erwartet man bei einem Rodriguez-Film ein bisschen mehr. Vielleicht wird die angekündigte Fortsetzung »Machete kills again - in Space!« besser?

3 von 5 Sternen. Weil Machete nicht twittert.

Credits

»Machete Kills«
Buch: Kyle Ward, Robert Rodriguez, Marcel Rodriguez
Regie: Robert Rodriguez
Kamera: Robert Rodriguez
Montage: Rebecca Rodriguez, Robert Rodriguez
Musik: Robert Rodriguez, Carl Thiel
Darsteller: Danny Trejo (Machete), Mel Gibson (Voz), Charly Sheen (Präsident), Demian Bichir (Mendez) Amber Heard (Miss San Antonio), Michelle Rodriguez (Luz), Antonio Banderas (Cameleon), Lady Gaga (Cameleon), Cuba Gooding Jr. (Cameleon)

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Freitag, 20. Dezember 2013

Gravity

»Menschliches Leben ist im Weltraum nicht möglich.«

Plakat

Inhalt

Während Astronauten außerhalb des Space-Shuttles das Hubble-Teleskop reparieren, explodiert ein Satellit. Die Trümmerteile zerstören das Shuttle und töten fast alle. Die beiden Überlebenden machen sich mit Hilfe eines Jetpacks auf den Weg zur russischen Raumstation.

Szene

Szene

Meinung

Luftschnappend bin ich aus dem Kino gestolpert, froh, wieder auf der guten alten Erde zu sein. »Im Weltraum hört dich niemand schreien« war der Reklameslogan von James Camerons »Alien«. Kalter Kaffee! Nie war Stille im Weltraum so beunruhigend und gleichzeitig auch beruhigend wie in Alfonso Cuaróns Weltraumkabinett­stück »Gravity« mit Sandra Bullock und George Clooney. Das einzige Geräusch ist es das Dröhnen von Metall, wenn man im Raumanzug gegen die Außen­wand des Shuttles kracht. Oder die eigenen panischen Atemzüge. Diese Achterbahnfahrt mit Kameraperspektive durch das Helmvisier eines sich überschlagenden Astronauten hat man so noch nie gesehen. Ganz, ganz großes Kino!

5 von 5 Punkten. Unbedingt im Kino ansehen!

Szene

»Gravity« (2013)
Buch: Alfonso Cuarón, Jonás Cuarón
Regie: Alfonso Cuarón
Kamera: Emmanuel Lubezki
Montage: Alfonso Cuarón, Mark Sanger
Musik: Steven Price
Darsteller: Sandra Bullock, George Clooney

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Montag, 16. Dezember 2013

Peter O'Toole ist tot

Foto

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Montag, 25. November 2013

Keine guten Filme - keine Beiträge

»Und, hast Du einen Filmtipp für mich?«
»Nö. Nix gesehen seit Gravity.«

Den »Gravity«-Artikel habe ich noch in der Pipeline, und dann kommt das Nichts. Seit Wochen laufen keine Filme, die mich auch nur annährend interessieren würden. Schade eigentlich.

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Dienstag, 24. September 2013

Seven Brides for seven Brothers

Plakat

Inhalt

Ein Hinterwäldler (Howard Keel) will bei seinem Großeinkauf noch schnell eine Frau heiraten, ehe er für das nächste halbe Jahr zu seinen Brüdern zurückfährt. Die Köchin der Bar (Jane Powell) geht freudig mit, um festzustellen, dass sie das Barpublikum gegen noch schlimmere Kunden eingetauscht hat. Entschlossen beginnt sie, den Brüdern Manieren beizubringen.

Meinung

Die umgekehrte My-fair-Lady-Geschichte enthält großartige Songs und die am besten choreografierte und getanzte Szene beim Dorffest seit »West Side Story«. Hier konkurieren die Brüder mit den Dorfbewohnern um die Mädchen. Ganz großes Musical mit witzigen Dialogen, das beim Filmfestival in Karlsruhe mit Szenenapplaus und schallendem Gelächter bedacht wurde.

Credits

»Seven Brides for seven Brothers« (»Eine Braut für sieben Brüder«) 1954
Buch: Albert Hackett, Frances Goodrich, Dorothy Kingsley basierend auf einer Kurzgeschichte von Stephen Vincent Benet
Regie: Stanley Donen
Kamera: George J. Folsey
Montage: Ralph E. Winters
Musik: Gene de Paul, Johnny Mercer, Saul Chaplin
Choreographie: Michael Kidd
Darsteller: Jane Powell (Milly), Howard Keel (Adam), Jeff Richards (Benjamin), Matt Mattox (Caleb), Marc Platt (Daniel), Jacques d'Amboise (Ephraim), Tommy Rall (Frank), Russ Tamblyn (Gideon), Julie Newmar (Dorcas), Nancy Kilgas (Alice), Betty Carr (Sarah), Virginia Gibson (Liza), Ruta Lee (Ruth), Norma Doggett (Martha)

Oscar für Best Original Music Score

Freitag, 13. September 2013

RED 2

Marvin: »Wenn ich mich mit einer Sache auskenne, dann mit Frauen und verdeckten Operationen.«
Frank: »Marvin, das sind ZWEI Sachen.«

Plakat

Inhalt

Weil auf Wikileaks ein Dokument über eine Geheimoperation aus der Zeit des kalten Krieges veröffentlicht wird, wollen plötzlich verschiedene Gruppen dem CIA-Rentner Frank (Bruce Willis) an den Kragen. Klar, dass das seine Freunde Marvin (Malkovich), Sarah (Parker) und Victoria (Mirren) nicht zulassen können.

In James-Bond-Manier geht es in der unübersichtlichen Geschichte – in der Russen Katja (Zeta-Jones) und Ivan (Brain Cox) heißen, der Asiate natürlich Han (Byung-hun Lee) – einmal um die Welt, während im Viertelstundentakt große Actionszenen garniert mit herzhaften Sprüchen geboten werden.

Kommentar

Wer den ersten Teil nicht gesehen hat, wundert sich vielleicht über Damen und Herren im reifen Alter, die unverhofft die größten Knarren schwingen. Bei manchen Figuren hätte eine kleine Einführung nicht geschadet. Die erste Stunde wars mir zuviel Krawall und zu wenig Spannung, alles gewaltig überzeichnet, hastig. Erst im letzten Drittel wird es »ernster« und man beginnt mitzufiebern.

Anthony Hopkins spielt alle an die Wand, Malkovich und Mirren glänzen in ihren Nebenrollen. Mary-Louise Parker spielt die Nervensäge so überzeugend, dass ich froh war, wenn es Szenen ohne sie gab. Bruce Willis gibt seine Stirb-Langsam-Rolle wie gewohnt, dieses Mal in schicken Outfits statt im alten Doppelrippunterhemd.

Wegen des unschönen Weichzeichnereinsatzes bei Großaufnahmen von Catherine Zeta-Jones hatte ich gedacht, dass sie älter als Parker sei. Wikipedia sagt mir, sie sei fünf Jahre jünger. Ooops. Beim »Frosch« (David Thewlis) habe ich die ganze Zeit gegrübelt woher ich das Gesicht kenne: Remus Lupin aus der Potter-Verfilmung.

Ein wenig enttäuscht war ich von der Musik Alan Silvestris. Da war keine einzige erinnernswerte Melodie dabei. Routiniertes Action-Gedöns, na gut. Schön, dass diese Wackelkameramode vorbei zu sein scheint. Bei der Kameraführung von Enrique Chediak verlor man bei keiner Schießerei den Überblick.

Unterhaltsames Popcornkino mit leichten Schwächen, das man sich unbedingt in einem Kino mit großer Bildwand und guter Tonanlage ansehen sollte.
4 von 5 Sternen.

Dem Blogkollegen bei »Abgeschminkt« hat der Film sehr gut gefallen: R.E.D. 2 tatsächlich NOCH ÄLTER, HÄRTER, BESSER. Ich fand den ersten Teil besser.

Credits

»RED 2« (2013)
Buch: Jon und Erich Hoeber, Comicvorlage von Warren Ellis und Cully Hamner
Regie: Dean Parisot
Kamera: Enrique Chediak
Schnitt: Don Zimmerman
Musik: Alan Silvestri
Darsteller: Bruce Willis (Frank), John Malkovich (Marvin), Anthony Hopkins (Dr. Bailey), Mary-Louise Parker (Sarah), Hellen Mirren (Victoria), Byung-hun Lee (Han), Catherine Zeta-Jones (Katja), David Thewlis (Frosch), Neal McDonough (blonder Bösewicht), Brian Cox (Ivan)

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Freitag, 30. August 2013

9. Todd-AO-Festival 2013

Plakat

Schauburg Kino Karlsruhe